Schloss Artstetten

Schloss Artstetten

Willkommen im Schloss Artstetten
Schloss Artstetten ist Dank seiner Besitzer ein Ort, an dem Geschichte lebendig bleibt. In all den Jahren wurde das Museum zu einem kulturhistorischen Anziehungspunkt. Die Besucher folgen den Spuren einer der schillerndsten Persönlichkeiten der ausgehenden Donaumonarchie. Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand hatte bahnbrechende politische Visionen, war ein begeisterter Familienmensch aber auch "Sammler und Jäger". Die einzigartigen Exponate sind Zeugen seiner Zeit und lassen auch seine Weltreisen, seine Jagdleidenschaft und sein Werden und Wirken nachvollziehbar werden.

Die Familiengruft
Eine Beisetzung von Herzogin Sophie und aller „zu erwartenden“ Nachkommen in der Kapuzinergruft war ausgeschlossen, da Erzherzog Franz Ferdinand vor seiner Vermählung den Renunziationseid geleistet hatte. Allerdings wollte Erzherzog Franz Ferdinand auch nach dem Tod nicht von seiner geliebten Frau getrennt sein und ließ daher ab 1913 in Artstetten, unterhalb der Kirche, eine Familiengruft errichten. Bereits wenige Monate später – nach dem Attentat in Sarajevo am 28. Juni 1914  – wurde die Gruft zur letzten Ruhestätte von Erzherzog Franz Ferdinand und Herzogin Sophie.
Diese Gedenkstätte, in der auch die Söhne Max und Ernst sowie deren Frauen und bereits einige Enkel des Thronfolgers beigesetzt sind, kann im Rahmen des Museumsbesuchs ebenfalls besichtigt werden.

Dauerausstellung

Anhand von Fotos, Dokumenten und Gegenständen des persönlichen Lebens sowie Kunstobjekten, die Erzherzog Franz Ferdinand von seinen unzähligen Reisen mitbrachte, werden die verschiedenen Aspekte dieser vielseitigen Persönlichkeit – der Politiker und Offizier, der Ehemann und Familienvater, der Gutsherr und Jäger, der Kunstliebhaber und Sammler, der Reisende und Kosmopolit – vorgestellt.
Die Ausstellung „Erzherzog Franz Ferdinands Leben und Wirken“ bietet für jeden Besucher etwas: Die Spielzeuge von Sophie, Max und Ernst ermöglichen einen Blick in das (fürstliche) Kinderzimmer anno dazumal; Bilder aus der Privatgalerie des Hauses lassen den Glanz vergangener Zeiten erahnen, Gebrauchsgegenstände und Andenken aus aller Herren Länder führen in die "gute, alte Zeit" zurück.



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